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Reichshofer Feuerwehrmusiker beraten über Kooperation der musiktreibenden Züge und anderer Musikverbände und- Einrichtungen auf Gemeinde- und Kreisebene für Musikunterricht und Musiker-Lehrgänge.

Anlässlich des diesjährigen Probenwochenendes der FFR BigBand Eckenhagen, in der Jugendherberge Wiehl, vom 2. Bis 4. Februar, fand am Samstagabend, 3.Februar,die diesjährige Dienstbesprechung des Eckenhagener Musikzuges der Freiwilligen Feuerwehr Reichshof statt. Neben Ehrungen und Beförderungen bei der FFR BigBand stand ein Informationsgespräch zur Erweiterung des musikalischen Angebotes in der Gemeinde Reichshof und mögliche Kooperationen auf Kreisebene auf der Tagesordnung.

Musikzugführer Karl-Werner Doepp eröffnete nach einem gemeinsamen Abendessen die Dienstbesprechung und begrüßte

- den 1. stellv. Bürgermeister der Gemeinde Reichshof,    Gottfried Claus,

- Kreisbrandmeister Frank-Peter Twilling,

- Kreisstabführer Franz Willi Speck,

- die Wehrführung der Gemeinde Reichshof, Hans-Uwe Koch   und Christoph Dick,

- die Zugführung des Löschzuges 1 Eckenhagen-Hespert,

  Georg Neumann, Christian Rohrbeck und Tobias Treptau

- 1. Vorsitzender Frank Hochhard und Jugendwartin Melanie Strahlenbach

   vom Musikzug Bergerhof,

- vom Musikzug Radevormwald, Dirigentin Ausbilderin Regina Nickisch,

- den Vorsitzenden des ev. Posaunenchores Eckenhagen, Egon Heikaus,

- Carsten Boger, Musikschule Boger-Music, Waldbröl sowie

- Dieter Huick von der Nümbrechter Musikfabrik.

Doepp bedankte sich bei den Gästen im Namen der FFR BigBand für ihre Teilnahme an der Dienstbesprechung und kameradschaftliche Unterstützung in der Vorbereitungsphase. Bei seinen Kameradinnen und Kameraden bedankte er sich für die im letzten Jahr geleisteten 4591 Dienststunden und richtete einen Gruß und Dank an die Familien und Freunde, ohne deren Rückhalt dies nicht möglich wäre. Auch sei der Einsatz der persönlichen finanziellen Aufwendungen für Instrumente und Fahrtkosten besonders erwähnens- und lobenswert.

Nach den Grußworten übernahmen der 1. Stellv. Bürgermeister zusammen mit Kreisbrandmeister, Kreisstabführer und dem Leiter der Feuerwehr Reichshof die Ehrungen und Beförderungen.

Befördert wurde Stefan Aschenbrenner, Saxophon zum Feuerwehrhauptmusikmeister.

Geehrt wurde mit der Bandschnalle in Bronze des Deutschen Feuerwehrverbandes e.V. für mindestens 5-jährige Zugehörigkeit zur FFR Bigband:  

- Sarah Horstmann, Saxophon

Geehrt wurden mit der Bandschnalle in Bronze des Deutschen Feuerwehrverbandes e.V. für mindestens 10-jährige Zugehörigkeit zur FFR Bigband: 

- Maren Ising, Posaune und

- Jörg Ising, Technik und Ton

Anschließend berichtete Regina Nickisch und Frank Hochhard von ihren langjährig erfolgreichen musikalischen Konzepten der Kinder-, Jugend und Erwachsenenförderung auf Musikzugebene in Radevormwald und Reichshof-Bergerhof.

In der nachfolgenden Diskussion wurden die Anforderungen an die Musiklehrer/innen, die Raumplanung und -Gestellung, sowie rechtliche und versicherungstechnische Fragen zusammen mit den möglichen Anbietern diskutiert.

Ein weiteres Thema war die Hinführung der Musikschüler zu den Musiker-Lehrgängen nach der Lehrgangs- und Prüfungsordnung des Verbandes der Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen e.V., abgestimmt mit dem Landes-Musik-Verband Nordrhein-Westfalen e.V. und dem Volksmusikerbund Nordrhein-Westfalen e.V.

An dieser Stelle betonte Doepp „das Ziel der Kooperation müsse eine qualitativ hochwertige Ausbildung und vor allem die freie Entscheidungsmöglichkeit der Musikschülerinnen und -Schüler sein, in welche Formation sie sich integrieren wollen, sei es in einem der Musikzüge der Feuerwehr oder auch z.B. im Posaunenchor“. Dass die D1- bis D3- Lehrgänge für Instrumentalmusik in jeweils 5 Phasen, derzeit ausschließlich an dem Ausbildungszentrum Feuerwehrmusik in Beckum stattfinden, bedeute eine erhebliche Mehrbelastung durch Begleit- und Fahrdienste, so Frank Hochhard vom Musikzug Bergerhof, da diese Grundlehrgänge zumeist den jugendlichen Nachwuchs betreffen würden. Hierzu wurden Lösungsmöglichkeiten diskutiert, wie z.B. die Lehrgänge zukünftig auf Kreisebene durchzuführen. In den örtlichen Musikzügen könnten die Lehrgangsinhalte in Theorie und Praxis durch befähigte Musiklehrer/innen angeboten werden. Außerdem sollte und ein gemeinsamer Austausch über freie Plätze erfolgen um eine regionalisierte und auch wirtschaftlich sinnvolle Auslastung für die Anbieter zu ermöglichen. Die zugehörigen Prüfungen könnten dann auf Kreisebene gemeinsam geplant und durchgeführt werden. Hierzu ist noch Klärungsbedarf mit dem Landesstabführer und dem Ausbildungszentrum Feuerwehrmusik NRW notwendig.

Die neue entstehende Internetseite des Kreisfeuerwehrverbandes könnte im Mitgliederbereich eine Plattform für den Informationsaustausch sein.

Kreisstabführer Franz Willi Speck und Kreisbrandmeister Franz Peter Twilling wiesen darauf hin, dass es seit letztem Jahr keine Altersbeschränkung mehr für die Aufnahme in Musikzüge der Feuerwehr gebe. Man könne Kinder und Jugendliche als Feuerwehrmusikeranwärter für ein halbes Jahr Probezeit bei der jeweiligen Wehrführung anmelden und dann schauen, wie sie sich entscheiden. Dann hätte sie u.a. auch einen Versicherungsschutz auf den Hin- und Heimweg zum Unterricht und während des Unterrichtes.

 

 

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